Montag, 27. April 2015

und tschüß ...

Obwohl Karten natürlich für nahezu alle Gelegenheiten gut geeignet sind, gibt es gerade für Menschen, die noch im Berufsleben stehen, drei besonders häufige: Geburtstage, Danke schöns und Abschiede. Es ist erstaunlich, wie viele Leute in Deutschland täglich die Abteilung oder gar die Firma wechseln oder sich gar ganz in die Ruhestand verpi ... äh ... aufmachen.

Abschiedskarten stellen den Bastelnden vor ein paar Herausforderungen: erstens sollten sie mindestens DinA5 groß sein - in der Hoffnung, dass sie von mehr als nur einer Person unterschrieben werden. Zweitens sollten sie sich deutlich von Trauerkarten unterscheiden. Und drittens haben wir da die deutsche Sprache. Alle Texte sollten so neutral sein, dass sie sowohl für die (immer noch) siezenden als auch für die (bereits) duzenden Kolleg/inn/en geeignet sind. Und nicht jeder spricht so gut englisch, dass man einfach auf die englischen Texte ausweichen kann. Last but not least: so toll Blumen und Schmetterlinge für Frauen geeignet sind - ein erstaunlich großer Teil der männlichen Bevölkerung sieht das als Angriff auf ihre Männlichkeit an. Muss ein sehr fragiles Teil sein, diese Männlichkeit, das sie sich von einem Schmetterling bedroht fühlt, aber das ist eine Geschichte für ein anderes Blog.

Die Karte, die ich hier gemacht habe, öffnet sich in der Mitte. Mir war einfach nach Spielerei. Das rote Designerpapier auf der Vorderseite ist so aufgebraucht, dass eine Seite überlappt. So schließt die Karte schön und ich konnte einen kleinen Magneten dahinter aufkleben, damit die Karte nicht aufspringt.



Umschlag und Außenansicht

Innenleben
Mit der kleinen Flagge unter den Tieren habe ich etwas geschummelt: Den Text habe ich mit einem kleineren Fläggchen ausgestanzt und dann über den Text des grösseren Fläggchens geklebt.

Aber hier die vollständige Materialliste:


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